Steuerberater Mannheim




Steuerberater Mannheim: (Finanzbuchhaltung) FIBU für Karlsruhe, Heidelberg, Viernheim,
Heppenheim und Darmstadt.
Weitere Leistungen: Lohn, Buchhaltung, Steuererklärung, Abschluss, Finanazamt, Rating Analyst,
Krankenkasse (DAKOTA.AG) etc.

Mannnheim Steuerberater und Wirtschaftsprüfer für KMU und den Mittelstand!
KTW, Mannheim
Aktuelles
Kurzarbeitergeld für UG-Geschäftsführer?
Auch für Geschäftsführer einer haftungsbeschränkten Unternehmensgesellschaft (UG) kann grundsätzlich Kurzarbeitergeld gewährt werden. Das geht aus einer Entscheidung des Sozialgerichts (SG) Speyer hervor. mehr
(Artikel vom 05.08.2020)

Mehr Un­ter­stüt­zung für Steu­er­pflich­ti­ge mit Be­hin­de­rung und pfle­gen­de An­ge­hö­ri­ge
Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2020 einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Behinderten-Pauschbeträge beschlossen. Diese werden verdoppelt und die steuerlichen Nachweispflichten vereinfacht. Darüber hinaus wird der Pflege-Pauschbetrag angehoben und auf eine pflegegradabhängige Systematik umgestellt. mehr
(Artikel vom 03.08.2020)

Kindergelderhöhung vom Kabinett beschlossen
Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2020 den Entwurf für ein "Zweites Familienentlastungsgesetz" beschlossen. Vorgesehen ist unter anderem eine Erhöhung des Kindergelds um 15 Euro pro Monat ab 1. Januar 2021. Ebenso werden die steuerlichen Kinderfreibeträge erhöht. mehr
(Artikel vom 29.07.2020)

Entzug von Aktien kann Steuer mindern

Werden einem Aktionär seine Wertpapiere ohne Zahlung einer Entschädigung entzogen, so können diese Verluste steuerlich geltend gemacht werden, entschied der Bundesfinanzhof – und widerspricht damit dem Bundesministerium der Finanzen.

Im verhandelten Fall ging es um einen Insolvenzplan, der das Grundkapital einer Aktiengesellschaft auf Null herabgesetzt und das Bezugsrecht des Aktionärs für eine anschließende Kapitalerhöhung ausgeschlossen hatte. Dadurch erleide der Aktionär einen Verlust, der in entsprechender Anwendung des Einkommensteuergesetzes steuerlich geltend gemacht werden könne, stellte der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 3.12.2019 (Az. VIII R 34/16) gegen die Auffassung des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) klar.

Zur Begründung führten die Richter aus, dass der Untergang der Aktien keine Veräußerung darstelle und auch sonst vom Steuergesetz nicht erfasst werde. Das Gesetz weise insoweit aber eine planwidrige Regelungslücke auf, die im Wege der Analogie zu schließen sei. Die in der Insolvenzordnung geregelte Sanierungsmöglichkeit sei erst später eingeführt worden, ohne die steuerliche Folgen für Kleinanleger wie die Klägerin zu bedenken.

Es widerspreche den Vorgaben des Gleichheitssatzes des Grundgesetzes in seiner Konkretisierung durch das Leistungsfähigkeits- und Folgerichtigkeitsprinzip, wenn der von der Klägerin erlittene Aktienverlust steuerlich nicht berücksichtigt werde, wirtschaftlich vergleichbare Verluste etwa aufgrund eines Squeeze-Out oder aus einer Einziehung von Aktien durch die AG aber schon.

Das BMF war dem Revisionsverfahren beigetreten.

Quelle: BFH / STB Web
(Artikel vom 28.07.2020)

Prozesskosten wegen Baumängeln am selbst genutzten Eigenheim steuerlich nicht abzugsfähig
Prozesskosten wegen Baumängeln am selbst genutzten Eigenheim sind keine außergewöhnlichen Belastungen. Auf seine diesbezügliche rechtskräftige Entscheidung weist das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hin, da Klagen in diesem Zusammenhang mit teils hohen Streitwerten sich häufen würden. mehr
(Artikel vom 24.07.2020)