Steuerberater Mannheim




Steuerberater Mannheim: (Finanzbuchhaltung) FIBU für Karlsruhe, Heidelberg, Viernheim,
Heppenheim und Darmstadt.
Weitere Leistungen: Lohn, Buchhaltung, Steuererklärung, Abschluss, Finanazamt, Rating Analyst,
Krankenkasse (DAKOTA.AG) etc.

Mannnheim Steuerberater und Wirtschaftsprüfer für KMU und den Mittelstand!
KTW, Mannheim
Aktuelles
Gewerbeobjekte: Zur Bestimmung der ortsüblichen Marktmiete
Die ortsübliche Vergleichsmiete zur Feststellung einer nur verbilligten Vermietung darf nicht durch ein Sachverständigengutachten auf der Grundlage statistischer Annahmen nach der sog. EOP-Methode bestimmt werden. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit entschieden. mehr
(Artikel vom 20.02.2019)

Bundesrat will Meisterbrief wieder einführen
Der Bundesrat setzt sich dafür ein, in einigen Handwerksbranchen die Pflicht zum Meisterbrief wieder einzuführen. Er möchte damit die Ausbildung von Fachkräften und die Attraktivität von Handwerksberufen stärken. mehr
(Artikel vom 15.02.2019)

Rückwirkende Aufhebung einer Familienversicherung
Eine über ihren Ehemann mitversicherte Frau scheiterte mit der Klage gegen die rückwirkende Aufhebung ihrer Familienversicherung. Nach Prüfung der Steuerbescheide ging die Krankenkasse davon aus, dass sie wesentlich höheres Einkommen gehabt hatte, als angegeben. mehr
(Artikel vom 15.02.2019)

Gesamte Veranstaltungskosten pauschal versteuern

Auch diejenigen Aufwendungen, die den äußeren Rahmen einer Veranstaltung betreffen, müssen in die pauschalierte Einkommensteuer einbezogen werden.

Das Finanzgericht Münster hat mit Urteil vom 27. November 2018 (Az. 15 K 3383/17 L) entschieden, dass die gesamten Kosten für eine Veranstaltung zur Bemessungsgrundlage für die pauschalierte Besteuerung gehören. Im verhandelten Fall ging es um eine Party, zu der eine Unternehmerin sowohl eigene Arbeitnehmer, als auch ausgewählte Arbeitnehmer verbundener Unternehmen eingeladen hatte. Eine Versteuerung der Zuwendungen hatte die Frau zunächst gar nicht vorgenommen. Im Rahmen einer Lohnsteueraußenprüfung stellte sie später einen Antrag auf pauschalierte Versteuerung, woraufhin das Finanzamt einen Nachforderungsbescheid erließ.

Preiskalkulation eines fremden Anbieters als Maßstab

Dagegen wandte sich die Unternehmerin, deren Ansicht nach nur solche Zuwendungen zu berücksichtigen seien, die für die Empfänger einen marktgängigen Wert darstellten. Dazu gehörten die Aufwendungen für den äußeren Rahmen wie Anmietung der Veranstaltungshalle, Ausstattung, Dekoration, Technik, Garderobe, Bustransfer, Toilettencontainer und Werbemittel aber nicht.

Das sahen die Finanzrichter in Münster anders und nahmen lediglich die Werbemittel aus: Im Unterschied etwa zu einer Jubiläumsfeier habe es sich bei der Party um eine Veranstaltung marktgängiger Art gehandelt, die auch anderweitig gegen Zahlung eines Eintritts- oder Ticketpreises angeboten würde. Ein fremder Anbieter hätte in seine Preiskalkulation die Aufwendungen des äußeren Rahmens mit einbezogen.

Quelle: FG Münster / STB Web
(Artikel vom 12.02.2019)

Verlängerung der Elternzeit um das dritte Lebensjahr des Kindes bedarf keiner Zustimmung des Arbeitgebers
Die Inanspruchnahme von Elternzeit für das dritte Lebensjahr eines Kindes im Anschluss an die Elternzeit während der ersten beiden Lebensjahre ist nicht von der Zustimmung des Arbeitgebers abhängig. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg entschieden. mehr
(Artikel vom 07.02.2019)